Die Organisation und Weitergabe von Wissen ist eine der grundlegendsten kulturellen und sozialen Handlungen. Sie knüpft ein Band zwischen den Generationen, indem sie wertvolles Wissen bewahrt; und darf doch nie bei den alten Rezepten stehen bleiben. Gemeinsam mit Performer_innen im besten Alter experimentieren wir mit analogen und digitalen Formaten: Von Muttis Küchentisch zum Telekolleg, vom biographischen Erzähltheater zu Wikipedia.mit Teilnehmerinnen des Vermittlungsprogramms “Heimspiel”
Nur von GPS-Daten geleitet bahnen wir uns den Weg durch den Kleinstadtdschungel Hildesheims. Unsere Route führt uns an gemeinschaftliche Orte und erzählt von visionären Projekten urbaner Communities in der ganzen Welt.
mit Alltagsexpert_innen der Stadtgemeinschaft
Europa ist ein Staatenbund ohne Bürger und mit ruiniertem Image. Darum laden wir zum Día de los Muertos: Es gibt Klageweiber, mexikanischen Kitsch und lästernde Verwandtschaft aus der Schweiz. Oder waren wir vorschnell? Einige Gäste sind der Meinung, mit direkter Demokratie und Kultur Europa eine Seele einhauchen zu können. Im Weihrauchnebel fliegen die Fetzen.
mit Gabriella Gönczy (Soul for Europe), Stephan Pfaff (Unity Express) u.a.
Während die Märkte von einer Krise in die nächste fallen, diskutieren wir mal den Systemwechsel: Könnten die Mechanismen hinter Wikipedia und Firefox Grundlage für eine neue Wirtschaftsordnung auch in der materiellen Welt sein? Regional produzierende Gemeinschaften sollen dabei eine entscheidende Rolle spielen und uns eine glücklichere Welt ohne Profitgier bescheren. In ökologischen Lebensprojekten, urbanen Gärten und Kunstprojekten drängt das Dorf zurück ins Bewusstsein. Romantisch!
Der Virus remix hat künstlerische Selbstverständlichkeiten über den Haufen geworfen. Abseits der verzweifelten Versuche der Kulturindustrie, ihre Renditen zu retten, begeben wir uns auf die Suche nach Modellen weit nach dem Ende des Geniebegriffes, die zum Teilen ermutigen und trotzdem Überleben sichern. Zu guter Letzt wird es praktisch: Wir experimentieren mit gruppehaus an Methoden zur Öffnung des sonst so verschlossenen und intimen Rahmens “Probe”.
mit Berit Schuck (Kuratorin), Verena Lobert (Fräulein Wunder AG) und gruppehaus
Wir versammeln uns mit mit Carolin Wiedemann (Universität Hamburg) und Sebastian Vehlken (Universität Lüneburg) um einen großen Tisch und verhandeln die Gegenwart.
in Kooperation mit dem Herder-Kolleg. Zentrum für transdisziplinäre Kulturforschung
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