Komplizenschaft. Ein Modell kritischer Kuratorenschaft

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Die wenigsten Menschen würden von sich behaupten, dass ihr Erfolg einzig auf ihre eigenen genialen Einfälle zurückzuführen ist. So ist es seit einiger Zeit auch im Kunstbetrieb. Nachdem eine grosse Kritikwelle das Konzept genialer Einzelautorschaft erfasst hat, weiss man auch hier: Kunst produziert man nicht alleine, sondern in sozialen Gefügen. Erfolgreich Produzierende haben Gruppen um sich herum, deren Mitglieder Inspiration, Reflexion, Kritik oder Realisation bieten. Diese wiederum sind in anderen Kontexten Produzierende und umgeben sich auch dort mit Personen, die dann wieder Ober-, Unter- oder Seitengruppen zu anderen Kollektiven bilden.

Auch Kurator/innen, dessen oder deren Funktion aus der Organisation von Öffentlichkeiten besteht, sind auf soziale Gefüge angewiesen, bzw. stellen diese aktiv selber her. Kunstvermittlung bedeutet heute nicht mehr nur die Kommunikation einer vermeintlich künstlerischen Aussage von A nach B. Viel eher arbeiten Kurator/innen an eigenen Formaten der Vermittlung, die aufgrund unserer ausdifferenzierten und heterogenen Gesellschaft, unterschiedlichste gesellschaftliche Gruppen einbeziehen kann. „Öffentlichkeit entsteht dann – und nur dann – wenn eine Debatte unter den Herumstehenden ausbricht.“[1] Diese Aussage impliziert, dass solche Prozesse nicht konfliktfrei sind, im Gegenteil: Sie zeichnen sich als politische Artikulationen genau durch die Verhandlung von Dissens aus, der den vielfältigen Strukturen unserer Gesellschaft heute zugrunde liegt.

Die Diskussion um kollaborative kulturelle Praktiken ist nicht neu, stellt sich jedoch in einer Phase gesellschaftlichen Umbruchs, die sich heute durch fortschreitende Digitalisierung, veränderte Arbeitsbedingungen, einen erweiterten Kunstbegriff und eine generell fragmentierte Auffassung des Sozialen zeigt, in neuer Form.[2] Einzelautorschaft, die im 18. Jahrhundert als Genie-Ästhetik eines autonomen Schöpferkünstlers definiert wurde, wurde vielfach infrage gestellt. Künstler/innen der Moderne[3] kritisierten diese Vorstellung vor allem durch innovative künstlerische Verfahren, die bis heute wirksam sind. Nicht mehr das Künstlersubjekt als Einzelfigur steht im Vordergrund, sondern kooperative Formen der Zusammenarbeit, die vom Einfall, über die Wahl des Mediums, im Produktionsprozess bis zur Herstellung von Öffentlichkeit oft entscheidend sind. Nicht zu vergessen ist dabei der weiterhin aktuelle Topos vom Tod des Autors[4], mit dem Roland Barthes vor allem die Rezipierenden, die das Werk primär durch ihre Lektüre herstellen, zum Teil des Kollektivs gemacht und ihnen dadurch einen emanzipierten Status verschafft hat.

Der Begriff Autorschaft (und damit auch der des Genie-Kurators) wurde dekonstruiert und in einigen Relektüren bezüglich kollektiver Organisationsformen wieder neu definiert. Mit Blick auf diese Entwicklungen interessiert mich die Frage, wie es in der Kunstvermittlung gelingen kann, ungewöhnliche Verbindungen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen herzustellen. Denn bevor der Dissens verhandelt werden kann, muss Öffentlichkeit organisiert werden. Es ist meine These, dass der Begriff Komplizenschaft sich eignet, um eine zeitgemässe schöpferische gemeinschaftliche Tätigkeit zu beschreiben. Im Feld der Kunst finden sich viele Expert/inne für komplizitäre Verflechtungen. Viele von ihnen experimentieren unermüdlich an sozialen Verbindungen, die auch dazu führen, dass andere Ästhetiken durch andere soziale Formationen sichtbar werden. Kommunikationsstrukturen von Gruppen werden in Ausstellungen gezeigt, Formen der Zusammenarbeit visuell dargestellt oder andere Prozesse kollektiver Entstehung transparent gemacht.

Komplizen sind im positiven wie im negativen Sinne Verbündete. Es sind Menschen, die gemeinsam, eng miteinander verflochten zur Tat schreiten. Sei diese Tat legal oder illegal, in jedem Fall haftet der Komplizenschaft Energie, Phantasie und eine subversive Kraft an. Komplizen verbünden sich, um alternative Ordnungen herzustellen, die manchmal schwer durchschaubar, häufig konspirativ und klandestin, aber wirksam ihren Effekt erzielen. Dafür ist die Doppelstruktur von legal und illegal von grosser Bedeutung, denn erst soziale, ästhetische, manchmals gar juristische Grauzonen ermöglichen die Entstehung von anderen Öffentlichkeiten.

Definition und Umdeutung von Komplizenschaft

Wie lässt sich Komplizenschaft definieren? Eine klare Definition finden wir im Strafrecht, auf dessen schweizerische Variante ich mich hier beziehe: Komplizen sind Mittäter, sie fassen gemeinsam einen Entschluss, planen eine Tat miteinander und führen diese zusammen aus. Diese drei Faktoren müssen bei einer echten Komplizenschaft zusammenkommen.[5] Das besondere an der Mittäterschaft im strafrechtlichen Sinne ist, dass alle Teilnehmenden gleich hoch bestraft werden. Auch wenn – beispielsweise bei einem Mord – nur einer schiesst, erhalten die anderen Mittäter dieselbe Strafe. Dies deshalb, weil davon ausgegangen wird, dass alle vorsätzlich an dieser Tat mitgewirkt haben. Der Staat hat grundsätzlich Angst vor Gruppendelikten, die erfahrungsgemäss schwer kontrollierbare Kräfte freisetzen können, und bestraft diese deshalb hoch. Der Strafrechtler Daniel Jositsch formuliert im Film Komplizenschaften den Sachverhalt so: „Wir wissen aus Erfahrung, dass ein einzelner Bankräuber vor einer Bank eher wieder umkehrt als eine Gruppe von Bankräubern.“[6]

Komplizenschaft ist eine Form kollektiver Täterschaft, die aufgrund des Strafrechtes und auch in der Kriminalliteratur, im Film oder in den Massenmedien meist negativ bewertet wird. Wir verbinden kriminelle Machenschaften damit, denken an Filz, Intransparenz und Intrige. Komplizen hinterlassen oft brutale Taten ohne Absender. Diese negative Konnotation kann auch auf Strukturen von sogenannten Old Boys Networks, studentischen Verbindungen oder systematischer Diskriminierung hindeuten. Mein Einsatz liegt nun weniger darin, solche Missstände in ihren Erscheinungsformen kritisch darzustellen, sondern eine produktiv-kritische Position zu vertreten, indem der negative Gebrauch von Komplizenschaft in einen positiven umgedeutet wird. Kann Komplizenschaft dazu dienen, eine produktive Arbeitsweise zu beschreiben? Wie kann der Begriff in einer antikriminologischen Lesart[7], die nicht begrifflich definiert ist und im alltäglichen Sprachgebrauch selten vorkommt, eine lustvolle Arbeits- und Lebensweise beschreiben?

Die Definition aus dem Strafrecht ist hilfreich, um Abgrenzungen zu verwandten Begriffen wie ‚Team’, ‚Netzwerk’‚ Allianz’, oder ‚Freundschaft’ vorzunehmen. Als Team bezeichnet man eine Gruppe von Individuen, die eine vorgegebene Aufgabe planmässig löst. Gut funktionierende Teams bestehen meist aus Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die leistungsorientiert ein bestimmtes Ziel verfolgen und dieses ohne Zwischenfälle und mit transparenten Gruppenstrukturen erreichen. Solche Gruppen bespielen oft schon bestehende Strukturen und erfinden keine neuen.[8]

Allianzen werden in der Regel als strategische Kooperationsform zwischen grösseren Gruppen wie Unternehmen oder Staaten und nicht zwischen Einzelpersonen diskutiert.[9] Gruppen gehen Allianzen ein, wenn die eigene Macht ins Wanken gerät und man zur Sicherung des Territoriums und der eigenen Macht Verbündete braucht. In einer Allianz verfolgt man also nicht ein gemeinsames Ziel, eher geht es um das Erreichen des eigenen Ziels, das eben nur durch eine Allianz erlangt werden kann.

Das Netzwerk ist die Organisationsform, die der Komplizenschaft am nächsten liegt und doch unterscheidet sie sich. Der Soziologe Manuel Castells[10] beschreibt aufgrund neuer Informations- und Kommunikationstechnologien die Gesellschaftsstruktur des Netzwerkes, die auf dezentraler Flexibilisierung von Arbeit und Leben, Enträumlichung und weniger hierarchischen Organisationsstrukturen basiert. Diese soziale Transformation ist durch drei grundlegende Merkmale gekennzeichnet: Die Ökonomie ist informationell, global und in Netzwerken organisiert.[11] Diese neuen Netzwerke, die er als „Reihe miteinander verknüpfter Knoten“[12] definiert, sind vielfältig organisiert. Man könnte Komplizenschaft aufgrund der Temporalität als einen spezifischen Typus des Netzwerkes bezeichnen. Vor allem dann, wenn Castells beschreibt, wie Netzwerke nicht einfach schon vorhandene herrschende Netzwerke reproduzieren, sondern kulturellen Wandel einleiten können. Genannt werden hier beispielhaft Menschenrechtsorganisationen und feministische oder ökologische Bewegungen. Castells beschreibt aber auch die Probleme von Netzwerken. Oft haben diese Schwierigkeiten, Funktionen zu koordinieren, Ressourcen für bestimmte Ziele gut zu bündeln und ab einer bestimmten Grösse überhaupt noch überblickbar zu sein. Die Vorteile der Dehierarchisierung werden somit auch zum Problem, womit die Unterschiede zur Komplizenschaft bereits angedeutet werden. Im Gegensatz zu einer Netzwerkstruktur, sind komplizitäre Verflechtungen meist als kleinere soziale Konfigurationen zu finden. Man kann Teil eines Netzwerkes sein, ohne aktiv etwas zu diesem beizutragen. Eine Komplizenschaft hingegen fordert eine bewusste und aktive Beteiligung. Weil komplizitäre Gruppen eher kleiner sind, treten auch Probleme in der Koordination von Funktionen weniger häufig auf. Man kann von Komplizenschaften als Intensivierung von Netzwerken sprechen.

Freundschaft ist im Gegensatz zu Komplizenschaft weniger auf Temporalität, denn auf Länge ausgerichtet. Gerade in ihrer postmodernen Erscheinungsform, in der sie auf Differenz und nicht auf Ähnlichkeit[13] basiert, endet Freundschaft nicht durch lange Phasen des Schweigens und der Dissonanz. Freundschaft ist gerade dazu da, solche unharmonischen Momente auszuhalten. Die Kraft der Freundschaft liegt in ihrer Zwecklosigkeit, sie entwickelt und braucht kein Ziel. Freunde können uns begleiten, führen uns aber oft nicht zielgerichtet irgendwohin. Freundschaft muss nicht (sie kann allerdings) Mittäterschaft beinhalten. Sie muss in diesem Sinne nicht wie die Komplizenschaft praktisch gefasst sein, weil sie nichts zur Realisierung bringen muss.

Individualisierte Gemeinschaften

Warum sollen nun gerade der doppelbödige Begriff und die undurchsichtige Praxis der Komplizenschaft als soziales Modell dienen, das der Kuratorenschaft zugrunde liegt? Technologisierung, Globalisierung und Ökonomisierung unserer Gesellschaft haben zu stark vernetzten Arbeitssituationen geführt, in denen neue soziale Dynamiken auftauchen, die andere Aktionsformen und veränderte Ästhetiken zur Folge haben. Ein wichtiger Aspekt ist, dass Beziehungen heute sehr gegensätzliche Qualitäten miteinander verbinden müssen: Sie sind flüchtig und doch verbindlich, locker und fest zugleich, temporär und dennoch intensiv. Wir leben in einer „konnektionistischen Welt“[14], in der wir Unterschiedliches miteinander verbinden. Traditionelle Beschreibungen sozialer Gefüge wie Freundschaft, Familie oder Paar scheinen an ihre Grenzen zu stossen, weil sie zu wenig Spielraum lassen, um diese Gegensätze zuzuspitzen. Solche Konzepte sozialer Bindungen sind meist für einen längeren Zeitraum gedacht und oft durchdrungen von einer homogenen Ideologie. Der Soziologe Richard Sennett fasst drei Hauptveränderungen bezüglich der Stellung des Individuums in der Gesellschaft zusammen, die auch Bindungsqualitäten betreffen: 1. Das Individuum von heute muss mit kurzfristigen Beziehungen zurechtkommen; 2. Qualifikationen haben eine kurze Lebensdauer; 3. Erfahrungen werden weniger geschätzt als der Blick nach vorne.[15] Diese Ergebnisse seiner Forschung zeigen, wie instabil soziale Felder heute sind.

Dieser instabile Rahmen fordert ebenso flexible soziale Strukturen. Man knüpft Beziehungen und weiss bereits in diesem Moment schon um ihre potenziellen Wiederauflösbarkeit[16]. Bezogen auf die Kunst haben Antonio Negri und Michael Hardt den Begriff der Posse als häufig auftretende Beziehungsqualitäten eingebracht: „Posse bezieht sich auf die Macht der Menge und ihr Telos, es verkörpert die Macht des Wissens und des Seins, die stets offen gegenüber dem Möglichen ist.“[17] Entscheidend ist, dass die Qualität von Beziehungen hier als „offen dem Möglichen gegenüber“ beschrieben wird, womit der situative und dynamische Charakter des Sozialen betont wird. Die Autoren beziehen das situative Moment auf Kollektivierungsprozesse von Künstlergruppen wie amerikanische Rap-Bands, die so buchstäblich durch ihre Gruppendynamik auch ihre Musik definieren. Die Intensität und damit auch Produktivität von Begegnungen basiert auf dem möglichen Potential, auf einem zu erahnenden Vermögen, das sich erst situativ im Moment der Begegnung zeigt. Die Kraft von Begegnungen ist nicht planbar, sondern höchstens zu erahnen. Genau darin liegt die Stärke, die es möglich macht, singulär zu bleiben und doch als Kollektiv zu agieren. Sowohl Richard Sennetts Ergebnisse als auch die Reaktivierung des Begriffes Posse von Antonio Negri und Michael Hardt bieten theoretische Anknüpfungspunkte für die Einführung des Begriffes Komplizenschaft. Dieser macht ebenso das situative Potenzial in sozialen Bindungen stark und betont dabei das Nebeneinander von gegensätzlichen Qualitäten, die sich vor allem in der zeitlichen Begrenztheit mit gleichzeitig auftretender Intensität der Beziehung zeigt. Komplizenschaft führt in seiner Semantik zudem das Moment des Illegalen und des Grenzübertrittes im Hinblick auf Täterschaft mit sich, das besonders für die Frage kollektiver Autorschaft in der Kunst zentral ist.

Der Autorenbegriff basiert hier auf einem Verständnis von creatio continua[18] – wie der Philosoph Gilles Deleuze diese in Abgrenzung zur creatio ex nihilio benannt hat. Kreation nach Deleuze ist Komposition, ist Zusammenfügung von verschiedenen schon vorhandenen Elementen, aus denen Anderes entsteht. Dieses Andere hat insofern einen kritischen Charakter, als es alternative Wirklichkeiten herstellen kann. Genau hier liegt eine der Pointen: Die Akteure greifen in bereits vorhandene Realitäten als involvierte, statt vereinzelte Figuren ein, die nicht nur Öffentlichkeit adressieren, sondern aktiv eine andere Öffentlichkeit herstellen. Kollektive Kuratorenschaft ist in diesem Sinne nicht nur bedeutend für den Moment der Ideenfindung und die Materialisierung derselben, sondern vor allem auch für das geschickte Herstellen von Öffentlichkeiten. Kritische Kurator-Komplizen sind durchaus mit Mittäter/innen zu vergleichen, die sich ungewöhnliche Verbündete suchen, mit denen sie aktiv Kultur gestalten. Sie betreten Grauzonen, stellen diese her und dar, um andere Archive zu öffnen, andere Stimmen zu Wort kommen zu lassen oder anderen Formen der Versammlung ermöglichen.

Gesa Ziemer

aus:

Well Connected

Ausgabe 1/2012: Von Schmugglern, Komplizen und Grenzgängern
– Ein Heft zum Kuratorischen an der Schnittstelle von Kultur und Gesellschaft

Mit freundlicher Genehmigung von Gesa Ziemer und der Hochschule für Grafik und Buchkunst

http://www.institutbuchkunst.hgb-leipzig.de/series/13


[1] Marchart, Oliver: Die kuratorische Funktion – Oder, was heißt eine Aus/Stellung zu organisieren? In: Eigenheer, Marianne/Richter, Dorothee/Drabble, Barnaby (Hg.): Curating Critique. Frankfurt/M. 2007, S. 173

[2] Vgl. dazu: Corina Caduff / Tan Wälchli (Hgg.): Autorschaft in den Künsten. Konzepte – Praktiken – Medien. Zürich 2008 (Zürcher Jahrbuch der Künste 4).

[3] Elke Bippus weist beispielsweise darauf hin, dass schon Marcel Duchamps seit den 1910er Jahren den Schöpfermythos entzauberte (vgl. Elke Bippus: „Autorschaft in künstlerischer und wissenschaftlicher Forschung“, in: Caduff / Wälchli [wie Anm. 1], S. 34-45).

[4] Vgl. Roland Barthes: „Der Tod des Autors“ (1968), in: Fotis Jannidis / Gerhard Lauer / Matias Martinez / Simone Winko (Hgg.): Texte zur Theorie der Autorschaft. Stuttgart 2000, S. 185-193.

[5] Vgl. Jörg Rehberg / Andreas Donatsch: Strafrecht I. Verbrechenslehre. Zürich 2001.

[6] Vgl. den Film Komplizenschaften von Barbara Weber und Gesa Ziemer. Zürich 2008.

[7] Einen ähnlichen Versuch unternimmt Klaus Schönberger (Hg.) im Buch: Vabanque. Bankraub, Theorie, Praxis, Geschichte. Berlin, Hamburg, Göttingen 2001, in dem er den Bankraub antikriminologisch liest.

[8] Stefan Hölscher, Wolfgang Reiber, Karin Pape, Elizabeth Loehnert-Baldermann. Die Kunst gemeinsam zu handeln. Soziale Prozesse professionell steuern. Berlin, Heidelberg 2006. S. 3.

[9] Siehe: Emanuela Todeva / David Knoke: „Strategische Allianzen und das Sozialkapital von Unternehmen“, in: Jutta Allmendinger / Thomas Hinz (Hgg.): Organisationssoziologie. Wiesbaden 2002 (= Sonderheft der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 42), S. 345-380.

[10] Mauel Castells. Bausteine einer Theorie der Netzwerkgesellschaft. Berliner Journal für Soziologie. Heft 4 2001. S. 423-439, hier S. 423.

[11] ebd. S. 427f.

[12] ebd. S. 431.

[13] Siehe: Jacques Derrida. Politik der Freundschaft. FFM 2000.

[14] Dirk Baecker: Stadtluft macht frei. Unveröffentlichtes Manuskript.

[15] Vgl. Richard Sennett: Die Kultur des neuen Kapitalismus. Berlin 2007, S. 9f.

[16] Sehr prägnant hat bereits Georg Simmel diesen Zustand beschrieben (vgl. Georg Simmel: Individualismus der modernen Zeit und andere soziologische Abhandlungen. Frankfurt am Main 2008).

[17] Michael Hardt / Antonio Negri: Empire. Die neue Weltordnung. Frankfurt am Main 2002. S. 414.

[18] Vgl. Gilles Deleuze / Félix Guattari: Was ist Philosophie? Frankfurt am Main 2000, S. 13ff.

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