schlaraffen

Há.Que.Dizê.Lo

Inmitten der Festivalwoche, inmitten der Nacht, inmitten eines Landes, in dem Milch und Honig fließen, dort wo die süßen Säfte ineinander münden, schippert ein Stück schwimmender Raum, ein Ort ohne Ort, in sich geschlossen und der Endlosigkeit preisgegeben: An Bord ihrer Arche inszeniert die portugiesische Performancegruppe Há.Que.Dizê.Lo eine Party, die die Zeit aus den Angeln hebt und jede und jeden zu einem Teil des Ganzen werden lässt. Die Performer>innen präsentieren ihre Auseinandersetzung mit deutschen Autoren, wie Heiner Müller und Walter Benjamin und bewachen als geliebte Engel, Mensch gewordene Utopien, den Fortgang des Festes. Wir, die Mitfeiernden werden zu Egotopisten. Wir treten in Wettbewerbe oder entziehen uns. Wir trinken Guinness oder bleiben nüchtern. Und im Rausch des prüfenden Engelszüngelns “Wie weit wollt ihr gehen für den Moment des Glücks?” reden, tanzen, essen und küssen wir. Wir spüren: weit können wir gehen in dieser Nacht! Im Jahr 2011 feierte die portugiesische Theater- und Performance-Gruppe Há.Que.Dizê.Lo ihren fünften Geburtstag. Trotz der Adoleszenz des Kollektivs können die Künstlerinnen und Künstler, die allesamt Parallelexistenzen in Unterhaltungsagenturen, Kirchenvorständen , Filmproduktionsfirmen und andern Geschäftssparten führen, bereits eine beachtliche Liste mondäner Projekte vorweisen, darunter die Show ‚340. Superman and two wannabe Kryptonites‘ im Teatro Maria Matos, eine Einladung zum FORMAS-Festival und eine Inszenierung im Theater Garaje Lumiére in Madrid. Wie man es ordentlich krachen wissen Há.Que.Dizê.Los darüber hinaus und ergatterten sich mit ihrer Leidenschaft für publikumsbezogene, überdimensionale und glücksstrotzende Party-Performances die transeuropa2012>>schlaraffen.

>>16.5. 22:00. Festivalzentrum
Uraufführung

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